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Verband Physikalische Therapie - Vereinigung für die physiotherapeutischen Berufe (VPT) e.V.
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13.10.2017 - 15.10.2017Fellbach-SchmidenDas Mulligan Konzept - Modul 2- [27 FP]M: 370,00 €NM: 370,00 €
VoraussetzungenMulligan Modul 1
Anzahl gepl. Std.27
Fortbildungspunkte27
KursleitungJohannes Bessler PT-OMT (AGMT), Master Manual Therapy (UWA/Perth), Mulligan-Instruktor (MCTA)
KursbeschreibungManualtherapeutische Mobilisation mit aktiver Bewegung nach Brian Mulligan

Das Mulligan Konzept, benannt nach seinem Begründer, dem Physiotherapeuten Brian Mulligan aus Neuseeland, ist ein manuelles Therapiekonzept, das aus der Praxis für die Praxis entwickelt wurde. Es handelt sich bei dieser Methode um eine struktur- und gelenkschonende sowie schmerzfreie Möglichkeit, aktive Bewegung in die klassische Manuelle Therapie zu integrieren. Daraus entstand die Bezeichnung "Mobilisation with movement".

Das Mulligan Konzept gewinnt auch in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Als Ergänzung zur Manualtherapie beinhaltet das Mulligan Konzept Untersuchungs- und Behandlungstechniken für die Wirbelsäule und Extremitätengelenke. Eingesetzt werden die "Mobilisations with Movement" (MWMs), sobald Bewegungsbehinderungen oder Schmerzen bei Bewegung vorliegen. Dabei führt der Therapeut eine gehaltene Zusatzbewegung aus, während der Patient das symptomatische Gelenk aktiv in die eingeschränkte bzw. schmerzhafte Bewegungsrichtung führt. Wenn indiziert, kann der Patient oder Therapeut am Ende der aktiven Bewegung Überdruck in die eingeschränkte Bewegungsrichtung ausüben, um so einen maximalen Behandlungserfolg zu erzielen.

In seinem Konzept geht Brian Mulligan davon aus, dass schon ein minimaler Stellungsfehler der Gelenkpartner zueinander, Ursache einer Bewegungsbehinderung bzw. von bewegungsabhängigen Schmerzen sein kann. Dieser Stellungsfehler wird durch die Kombination passiver Mobilisation und aktiver Bewegung des Patienten korrigiert. Neuere Forschungsergebnisse lassen darauf schließen, dass die Wirkungsmechanismen der MWMs, neben der Theorie des Positionsfehlers, vor allem im neurophysiologischen Bereich liegen. Die Therapie ist dabei immer an die persönliche Situation des Patienten angepasst. Tritt etwa eine eingeschränkte Gelenkbeweglichkeit ausschließlich im Sitzen auf, wird auch im Sitzen behandelt. Das heißt, die funktionelle Behandlung erfolgt in der provozierenden Haltung.

Sowohl Berufsanfänger als auch erfahrene Therapeuten finden im Mulligan-Konzept hilfreiche, teilweise sehr evidenzbasierte und einfach umsetzbare Techniken für die tägliche Praxis mit muskuloskeletalen Patienten.
Sonstige InfosModul 2: Untere Extremität, LWS, BWS und PRPs

Mitglied und Nichtmitglied Euro 370,00

Kurszeiten (unter Vorbehalt):
09:00-17:30, letzter Tag 09:00-16:00 Uhr

Dieser Kurs wird zur Lizenzerneuerung -der Neuen Rückenschule- anerkannt.
Dienstag, 26. September 2017